Sozialdienst/Entlassungsmanagement

Hier finden Patienten Hilfe, die persönliche und soziale Probleme im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung oder Behinderung haben. Es wird ganz konkrete Unterstützung angeboten bei der Problematik der häuslichen Versorgung, dem Bearbeiten des Pflegeeinstufungsantrags, bei der Vermittlung ambulanter Pflegedienste und der Bereitstellung von Pflegehilfsmitteln. Auch werden Patienten und ihre Angehörigen über die stationäre Versorgung beraten, finden Unterstützung bei der Heimplatzsuche und der Vermittlung von Kurzzeitpflege. Außerdem gibt der Sozialdienst gerne Informationen und Hilfe bei Vorsorgevollmachten und amtlicher Betreuung. Auch bei Fragen bezüglich einer anschließenden AHB (Anschlussheilbehandlung) bzw. Reha (Rehabilitation) oder der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises hilft Ihnen unser Krankenhaus-Sozialdienst weiter. Ebenso gibt er Informationen zur ambulanten und stationären Pflege sowie zu Adressen von Krebsberatungsstellen, Selbsthilfegruppen, Sozialverbänden, Integrationsfachdiensten oder Rentenberatungsstellen. Den Kontakt zum Sozialdienst stellen Ihnen die Pflegekräfte auf den Stationen gerne her.

Klinikseelsorge

In der seelsorgerischen Begleitung und Begegnung, im Gottesdienst und seelsorgerischem Handeln können Annahme und Trost, Entlastung, Verstehen und Stärkung erfahren werden. Es kann versucht werden, die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Konfrontation mit Krankheit, Leiden und Tod gemeinsam zu tragen.?? Die ökumenische Krankenhausseelsorge ist ein Angebot für alle Patientinnen und Patienten, die den seelsorgerischen Beistand durch einen Geistlichen wollen. Wünschen Sie den Beistand Ihres Gemeindepfarrers, nehmen wir auch gerne Kontakt zu diesem auf.?? Auch wenn Sie sich keiner Konfession oder einer anderen Religion zugehörig fühlen, können Sie Ihren Gesprächsbedarf gerne gegenüber den Damen und Herren des Besuchsdienstes oder gegenüber unserem medizinischen Personal äußern. Wir sorgen für einen geeigneten Beistand.
Hochwaldkrankenhaus: Für die christlichen Konfessionen stehen Ihnen Pfarrerin Gisela Theis von der evangelischen Kirche und Pastoralreferent Helmut Jung von der katholischen Kirche zur Verfügung. Patientinnen und Patienten und Angehörige auf der Palliativstation und in der Spezialisierten Ambulanten Palliativ Versorgung Wetterau (SAPV) werden von Pfarrer Axel Mette (evangelisch) betreut. Im 2010 eingeweihten "Raum der Stille" finden regelmäßige Gottesdienste statt. Die Termine werden zuvor über Informationsblätter und Aushänge auf den Stationen bekannt gegeben.
Bürgerhospital: Unabhängig von der Religionszugehörigkeit stehen Ihnen die Klinikseelsorger Pfarrerin Gabriele Dix (evangelisch) und Klinikseelsorger Sebastian Corpodean-Dörr (katholisch) zur Verfügung. Gottesdienste finden regelmäßig im Andachtsraum im vierten Stock des Bürgerhospitals statt. Die Termine werden über Aushänge auf den Stationen bekannt gegeben.
Kreiskrankenhaus: Für die christlichen Konfessionen steht Ihnen als Vertreter der katholischen Kirche Pfarrer Richardt sowie als Vertreter der evangelischen Kirche Pfarrer Jung zur Verfügung. Regelmäßige Gottesdienste finden im Raum der Stille im Gartengeschoss statt. Die Termine werden zuvor über Informationsblätter und Aushänge auf den Stationen bekannt gegeben. Einmal wöchentlich (meist Donnerstag oder Freitag) werden die katholisch gemeldeten Patienten von Pfarrer Richardt oder Frau Monika Bress besucht, um die Sakramente (Krankenkommunion, Krankensalbung, Beichte) zu spenden und für ein seelsorgliches Gespräch zur Verfügung zu stehen. Wer dringend einen Priester braucht, kann sich über das Katholische Pfarramt Herz Jesu (Tel.: 06044 2239) an Pfarrer Richardt wenden.
Schlossbergklinik: Bitte äußern Sie Ihren Gesprächsbedarf gerne gegenüber unserem medizinischen Personal. Wir sorgen für einen geeigneten Beistand.

Grüne Damen

Seit 1995 besuchen die "Grünen Damen Wetterau" in Krankenhäusern sowie in zahlreichen Senioren- und Pflegeheimen der Region ehrenamtlich Patienten, die nicht von Angehörigen unterstützt werden können. Sie helfen alten und kranken Menschen im Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, in der GZW Diabetes-Klinik Bad Nauheim, im Bürgerhospital Friedberg und in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Friedberg bei Behördengängen und bei der Korrespondenz, erledigen allgemeine kleinere Besorgungen, hören ihnen einfach nur zu oder gehen mit ihnen spazieren. Das Wirken der 42 aktiven (von insgesamt 52) Mitglieder wurde 2007 mit dem Ehrenpreis der Bürgerstiftung "Ein Herz für Bad Nauheim" ausgezeichnet, im Jahr 2013 mit dem "Deutschen Bürgerpreis" der Sparkasse Oberhessen sowie mit dem "Sozialpreis" des Wetteraukreises. Wer Interesse an einer Tätigkeit bei den Grünen Damen hat, kann sich mit der Vorsitzenden Dorothe Langsdorf in Verbindung setzen.

Patientenfürsprecher

Im Hessischen Krankenhausgesetz (§ 7) ist die Tätigkeit der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher geregelt. Sie arbeiten ehrenamtlich in Krankenhäusern und Kliniken, sind unabhängig und nicht weisungsgebunden. Ihre Aufgabe ist es, Anregungen und Kritik von Patienten zu prüfen und ihre Anliegen zu vertreten; sie unterstützen Patienten bei Problemen und Beschwerden gegenüber dem Krankenhaus und sind zur Vertraulichkeit verpflichtet. Entsandt werden die in den GZW-Häusern tätigen Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher von den Kreistagen des Wetteraukreises (Hochwaldkrankenhaus, GZW Diabetes-Klinik, Bürgerhospital, Schlossbergklinik, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychiatrische Tagesklinik Nidda, Psychiatrische Tagesklinik Bad Vilbel) und des Vogelsbergkreises (Kreiskrankenhaus Schotten), die sie für jeweils eine Mandatsperiode (fünf Jahre) wählen. Zuständig sind:
Hochwaldkrankenhaus: Sylvia Harbig
Sprechstunde: jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat, 14 bis 15 Uhr, Raum 1051; Briefeinwurf: "Kummerkasten" im Foyer des Krankenhauses
GZW Diabetes-Klinik: Sylvia Harbig
persönliches Gespräch: Bitte fragen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik
Bürgerhospital, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie: Edda Weber
Briefeinwurf: "Kummerkasten" im Foyer des jeweiligen Krankenhauses
Kreiskrankenhaus: Willi Zinnel
Sprechstunde: jeden ersten Mittwoch im Monat, 14 bis 15 Uhr (eventuelle Gesprächswünsche können vorab beim Pflegepersonal, an der Pforte, in der Aufnahme oder telefonisch angemeldet werden)
Stellvertreterin: Ute Kohlbrecher
Schlossbergklinik: Willi Zinnel
Sprechstunde: jeden ersten Mittwoch im Monat, 15.30 bis 16 Uhr (eventuelle Gesprächswünsche können vorab beim Pflegepersonal oder telefonisch angemeldet werden)
Stellvertreterin: Ute Kohlbrecher