Chefarzt Dr. med. Ulrich Groh

Dr. Ulrich Groh wurde 1961 in Marburg geboren. Nach seinem Abitur 1979 studierte Dr. Groh an der Philippsuniversität Marburg und der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Während seiner Auslandsaufenthalte in den USA und Neuseeland und besonders während der Famulatur in einer Geburtsklinik auf Haiti entdeckte er seine Begeisterung für die Gynäkologie und Geburtshilfe. Seine Approbation erhielt er Ende 1986, danach Promotion zum Doktor der Medizin an der Frauenklinik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Nach einem mehrjährigen Ausflug in die Chirurgie war er in Neustadt an der Weinstraße als gynäkologischer Assistenzarzt tätig und wurde 1993 Oberarzt an der Frauenklinik des Klinikum Wetzlar. Seit Juni 1994 ist er Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Im September 1999 wurde Dr. Groh zum Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Hochwaldkrankenhauses in Bad Nauheim ernannt, deren Leitung er dann zum 1. Januar 2000 übernahm.

Bedingt durch seine Spezialisierung auf die Behandlung von Brustkrebs und auf plastische Operationen an der Brust wurde die Senologie (Diagnostik und Behandlung von Brusterkrankungen) zu einem der Schwerpunkte der Klinik. Die Gründung des Brustzentrums Mittelhessen geht auf seine Initiative zurück. Dr. Groh hat die Zusatzqualifikationen "Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin" und "Gynäkologische Onkologie" der Landesärztekammer Hessen und ist "onkologisch verantwortlicher Arzt" der KV Hessen. Weitere Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die minimal-invasiven Operationen im Bereich der Gynäkologie und die operative Behandlung gynäkologischer Tumorerkrankungen. Dr. Groh verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung zum Frauenarzt (fünf Jahre) sowie über die 18-monatige Weiterbildungsermächtigung im Schwerpunkt "Onkologische Chirurgie".

Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. DGGG (www.dggg.de), der Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie e.V. AWO (www.awogyn.com), des interdisziplinären Freiburger Osteoporoseforums und anderer Fachgesellschaften.